Impressum - Kontakt - Sitemap - Links >>> Bürgertelefon 07392 - 10980

60 Sekunden für Fragen und Antworten - 13.11.09

Am 24. November gilt:

LAUPHEIM (ry) Monika Sitter, Rainer Kapellen, Rudolf Henn: In der gleichen Reihenfolge, wie sie ihren Hut in den Ring warfen, stehen die Kandidaten auf den amtlichen Stimmzetteln für die Bürgermeisterwahl am 6. Dezember. Das hat der Gemeindewahlausschuss gestern festgelegt und alle Bewerber offiziell für "wählbar" erklärt.

Auf den Stimmzetteln wird außerdem wie es das Gesetz vorschreibt eine Leerzeile für sonstige Wahlvorschläge angehängt. Nach aktuellem Stand sind rund 14 300 Laupheimer Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt, ein Drittel von ihnen wohnt in den Teilorten.
Der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Michael Assenmacher, nannte in der gestrigen Sitzung auch den Namen des Mannes, der am Montag seine Bewerbungsunterlagen eingereicht, sie dann aber wieder zurückgezogen hatte: Klaus Scheffold aus der Kapellenstraße in Laupheim.

Der Wahlausschuss, dem Vertreter der Ratsfraktionen angehören, regelte gestern den Ablauf der öffentlichen Kandidatenvorstellung am Dienstag, 24. November, um 19 Uhr in der Herrenmahdhalle. Jeder der drei Bewerber hat 20 Minuten Redezeit; einzig erlaubte Hilfsmittel sind Pult und Mikrofon. Anschließend dürfen die Bewerber jeweils 20 Minuten lang Fragen aus dem Publikum beantworten. Die Rivalen müssen derweil draußen warten. Die Reihenfolge ist auch hier: Sitter Kapellen Henn.
Die Bürger, die sich zu Wort melden, dürfen jeweils nur eine Frage stellen und haben dafür maximal eine Minute Zeit. Die Kandidaten ihrerseits müssen binnen 60 Sekunden antworten. Der Wahlausschuss einigte sich auf diesen Modus, damit möglichst viele Fragen vorgebracht werden können.

Die Veranstaltung wird von Michael Assenmacher moderiert. Er erwartet einen großen Besucherandrang. In der Herrenmahdhalle wird am 24. November für 1217 Personen gestuhlt, Einlass ist ab 18 Uhr. Wer keinen Platz findet, kann die Kandidatenvorstellung per Videoübertragung in der benachbarten Mehrzweckhalle verfolgen. Sie bietet 120 Sitz- und bis zu 300 Stehplätze. Allerdings können sich die Bürger von dort aus nicht an den Fragerunden beteiligen.

Copyright Schwäbische Zeitung
Ausgabe Laupheim 13.11.2009