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Henn: Im Glauben entstand Vision - 5.11.09

Rudolf Henn, Kandidat für das Bürgermeisteramt in Laupheim, hat in einem Schreiben an die Schwäbische Zeitung seine Motivation für die Kandidatur erläutert. "Grundsätzlich bin ich ein absolut spiritueller Mensch, und alles was ich denke und mache und bewege ist bestimmt von meinem unerschütterlichen christlichen Glauben", schreibt der 61-Jährige und ergänzt: "In diesem unerschütterlichen Glauben entstand meine Vision (damals war ich noch Bürger des wunderschönen Eifel-Städtchens Bad Münstereifel): Eines Tages werde ich Bürgermeister. Es ließ mich nicht mehr los." Seine fehlende Vorbildung und Erfahrung in der Verwaltung sei "nur scheinbar ein Manko", aufgrund seines grenzenlosen Auffassungsvermögens werde er dieses "schwarze Loch" mit dem entsprechenden "Rüstzeug sprich Wissen" in kürzester Zeit egalisieren. "Niemand kann alles. Auch der beste Jurist ist nicht in der Lage, jeden Paragraphen auswendig rezitieren zu können.

Wichtig ist nur, dass er weiß, wo steht was", fügt der in Weingarten lebende und seit gut einem Jahr Arbeit suchende, frei schaffende Bildhauer an. Er befasse sich außerdem seit Jahren sowohl mit dem regionalen als auch bundespolitischen Geschehen und gehe "mit vielem keineswegs konform". Henn: "Diese Ablehnung des ,normalen politischen Kalküls ist der wichtigste Faktor, und kein Politiker welcher Couleur auch immer richtet seine Politik wirklich nach dem Bedürfnis der Wähler aus. Wen interessieren schon die kleinen und größeren Anliegen der Menschen in unserem Land!? Aber ich will zuhören! Und diese Nähe zum Bürger jeder sozialen Ebene kann und werde ich suchen und finden. Dies ist mein Hauptanliegen." Über die bevorstehende Scheidung von seiner zweiten Frau sagt Rudolf Henn: "Sie basiert ausschließlich auf der Tatsache der Kontraproduktivität unseres Zusammenwirkens." (reis)

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Ausgabe Laupheim 5.11.2009