Bauvoranfrage für "Kleemeisterei" - 24.3.14

"Kleemeisterei" mit Tennishalle. Foto von Burkhard Volkholz

Stellungnahme der CDU-Fraktion von Burkhard Volkholz im Gemeinderat am 24. März 2018

Es war zu erwarten und angekündigt, dass diese Bauvoranfrage gestellt wird; statt acht geplanter Mehrfamilienhäuser sind es vorerst nur noch vier. Statt eines durch den GR genehmigten Bebauungsplanes findet jetzt nur noch eine Information an den GR statt.

Die CDU-Fraktion steht weiterhin zu dem Bauvorhaben in der Langen Straße und begrüsst es ausdrücklich, dass der Investor sich weiterhin an seine Zusagen gehalten hat. So sind die Häuser zur Langen Straße hin zweigeschossig und nach hinten hin dreigeschossig. Dies hat der Gemeinderat im letzten Jahr gefordert und so hat es der Bauherr seriös und sensibel umgesetzt. Auch unserer Auffassung nachfügt sich die Wohnanlage in die Umgebung ein, da sie sich an die Gebäudehöhen der benachbarten Häuser angleicht.

Das leidige Parkproblem wird durch eine gemeinsame Tiefgarage gelöst. Diese muss allerdings genügend Stellplätze auch für Bewohner und Besucher aufweisen. Es darf nicht passieren, dass die gegenüberliegenden Parkplätze des Hallenbades dauerhaft genutzt werden. Vielleicht hätte man an dem Projekt das eine oder andere noch verändern und umplanenkönnen, so wie es durch die vielen Anregungen beim "Laupheimer Hof" geschehen ist. Doch diese Chance wurde durch FW und OL gründlichst vertan, da sie die Auslegung eines Bebauungsplanes wissentlich verhindert haben.

Die Begründung ist mehr als schwach gewesen und überzeugt auch heute Abend nicht, denn es handelt sich um ein im Flächennutzungsplan ausgewiesenes Wohngebiet mit einem sog. Baurecht. Zudem existiert ein gültiger 100-seitiger Sportstättenentwicklungsplan aus dem Jahre 2006, in dem zusätzliche Sport- und Freizeitstätten "Am Grasigen Weg" ausgewiesen sind. Auch gegenüber der Rottum- und Herrenmahdhallen gibt es genügend Erweiterungsflächen. Alle diese Punkte und weitere Fragen hätte man im Auslegungsverfahren besprechen können.

Aber wenn man die Abläufe eines Bauvorhabens ignoriert und Zweifel an der eigenen Durchsetzungsfähigkeit des Gemeinderates hat, dann muss man das jetzige Verfahren so hinnehmen und darf sich nicht beklagen. So ist bei vielen Bürgern der Eindruck entstanden, dass FW, OL und der fraktionslose Stadtrat eine nicht sachgerechte, willkürliche Entscheidung getroffen haben, die den Interessen der Bürger, der Anwohner und der Bau- und Immobilienbranche zuwiderhandelt.

Die CDU-Fraktion nimmt die Information zur Bauvoranfrage mit Respekt entgegen und wünscht dem Bauherrn viel Erfolg.