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Unsere Stadträte

Die nächsten Wochen

26.02
2018

18:00 - 22:00 Uhr, Rathaus

Gemeinderatssitzung - 1. Lesung Haushalt 2018

04.03
2018

11:00 - 13:00 Uhr, Kulturhaus Schloss Grosslaupheim

Verabschiedung Oberbürgermeister Rainer Kapellen

05.03
2018

19:00 - 22:00 Uhr, Kulturhaus Schloss Grosslaupheim

Gemeinderatssitzung - Amtseinsetzung Oberbürgermeister Gerold Rechle

06.03
2018

17:00 - 20:00 Uhr, Rathaus

Finanz- und Verwaltungsausschuss - Haushalt 2018

20:00 - 21:00 Uhr, Rathaus

Kulturausschusssitzung - Haushalt 2018

12.03
2018

17:00 - 22:00 Uhr, Rathaus

Bau- und Umweltausschuss - Haushalt 2018

CDU-Stellungnahme: Aufgabe Krankenhaus - 27.3.12

Weiterentwicklung der Kreiskliniken

Die beabsichtigte Aufgabe des Kreiskrankenhauses in Laupheim ist ein harter Schlag ins Gesicht derer, die sich letztes Jahr für den Erhalt eingesetzt und den Worten des Landrates geglaubt haben, die Kreiskliniken im Dialog mit den Bürgern weiterzuentwickeln. Davon kann definitiv nicht mehr die Rede sein, denn Aufsichtsrat und Verwaltungs- und Finanzausschuss haben sich hinter verschlossenen Türen bereits für das Ein-Standort-Modell in Biberach entschieden. "Welches unwürdige Spiel wird da getrieben?", so Stadtverbandsvorsitzender Wilhelm Glocker, "anstatt die Bürger und die Mitarbeiter offen und ehrlich zu informieren und die notwendigen Entscheidungen verständlich zu begründen, werden im Hinterzimmer die Weichen in die Unausweichlichkeit der Auflösung der Häuser in Laupheim und Riedlingen gestellt. Das ist keine Politik für den Bürger, sie richtet sich gegen ihn. Diese Vorgehensweise erzeugt nur Unverständnis und Wut."

Eine Verdoppelung des Defizites innerhalb eines Jahres von 4,5 auf 9,5 Millionen Euro kann man nicht durch einen übereilten und tiefgreifenden Beschluss des Kreistages für die Ein-Haus-Lösung in Biberach heilen, getreu dem Motto: "Der Patient ist krank, wir kümmern uns zuerst um die Beerdigung", so der CDU-Fraktionsvorsitzende Burkhard Volkholz. Leider sind uns genaue Zahlen, Ursachen, Hintergründe und Analysen der Öffentlichkeit nicht bekannt. Dabei wäre es interessant zu wissen, welches der drei Krankenhäuser welche Verluste eingefahren hat? Vielleicht sind ja sogar Laupheim und Riedlingen profitabler als Biberach? Und wieso schreiben unsere Kliniken schlechtere Ergebnisse als vergleichbare Kliniken in der Region? Und überhaupt: welche konkreten Maßnahmen zur Verringerung der erkennbaren Defizite sind bisher ergriffen worden?

Man könnte daher fast zu der Ansicht gelangen, dass jahrelang Missmanagement betrieben wurde, ohne dass der Aufsichtsrat oder Kreisrat diese negative Entwicklung bemerkt hätte. Diese außergewöhnliche Kostensteigerung kann jedenfalls nicht mit gestiegenen Personalkosten oder veränderten Fallpauschalen begründet werden. Die Löhne der Mitarbeiter sind nicht um das doppelte gestiegen und die Fallpauschale hat sich nicht halbiert.

Was wäre zu tun? Aus Sicht der CDU Laupheim müsste man unverzüglich ein professionelles Management mit einer Landrat - unabhängigen Geschäftsführung installieren sowie einen externen Aufsichtsrat mit Fachleuten wählen. Außerdem sollte bei einem Bieterverfahren nicht nur das Ein-Standortmodell sondern alternativ auch das Drei-Standortmodell ausgeschrieben werden. Offensichtlich gibt es private Anbieter, die auch ein Drei-Standortmodell wirtschaftlich führen können, somit hätte Laupheim zumindest eine realistische Chance!

Bei diesem brisanten und sensiblen Thema hat die Bevölkerung ein Recht auf Transparenz und Ehrlichkeit! So nutzt eine Informationsveranstaltung nach Ostern nichts mehr, da der Beschluss ja schon am Freitag getroffen wird. Daher der Vorschlag der CDU Laupheim: die Entscheidung vertagen, sofort alle Zahlen auf den Tisch und Beginn eines offenen und ehrlichen Dialoges mit Bevölkerung und Mitarbeitern der Krankenhäuser. Diese Zeit sollten wir uns für die "Jahrhundertentscheidung" nehmen!

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