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Mögliches Parkhaus an Bronner Straße - 22.10.12

Stellungnahme CDU-Fraktion im GR am 22.10.12
Vortrag: Burkhard Volkholz

Danke an die Stadtverwaltung für die Aufarbeitung der Parkhaus-Alternativen und dem transparenten Verfahren mit der Bürgerschaft. Dank aber auch an die engagierten Vorschläge aus der Bürgerschaft (aktuell: Paul Wekenmann und Dr. Helmut Krebs). Das Ergebnis der 14-tägigen "Klebepunktaktion" im Rathaus ist zwar nicht repräsentativ, aber es zeigt einen deutlichen Trend:

> Weitere Planung an der Bronner Straße
> Parkhaus ohne Wohnbebauung.

Unter diesen Voraussetzungen gibt es aus unserer Sicht gibt derzeit keinen besser geeigneteren Standort als den an der Bronner Straße:

- Das Grundstück gehört der Stadt und liegt verkehrstechnisch günstig, so dass wir mit einem Parkhaus die Innenstadt nachhaltig von PKW-Verkehr (Parkplatzsuchende) entlasten können. Da der dringende Bedarf an Parkraum nachgewiesen wurde und 1 Million Euro bereits im Haushalt eingestellt wurden, könnten wir schnell loslegen.

- Das andere städtische Grundstück befindet sich am ehemaligen RABEN - hier wäre ebenfalls ein Parkhaus denkbar - allerdings sollte man erst die Bebauung des RUPF-Areals abwarten - dort sollen ca. 100 Parkplätze entstehen.

- Weitere Standorte - wie FENEBERG- oder RENTSCHLER - Areale sind in privater Hand > eine Verkaufsabsicht ist nicht bekannt; außerdem müssten die umliegenden Grundstücksverhältnisse geklärt werden; auf diesen zentral gelegenen Grundstücken bietet sich ein Parkhaus/Tiefgarage nur in Verbindung mit einem Geschäfts-/Wohnhaus an> daher lassen diese Lösungen ein langes Verfahren (Planung - Einsprüche der Anwohner) erwarten.
- Nachteil: diese beiden Standorte ziehen den Verkehr in die Stadtmitte herein, aber genau dies wollen wir vermeiden. Daher sollten die zu schaffenden Parkhäuser am Rand der Kernstadt liegen, um den Verkehr rechtzeitig abfangen.

Wieder zur Bronner Straße: ein Parkhaus hier bringt ca. 250 Parkplätze - jetzt haben wir dort 78 Parkplätze > also eine Verdreifachung der Kapazität! in jedem Fall muss das Parkhaus komfortabel gestaltet werden: mit bequemer Stellplatzbreite und schrägen Stellplätzen > Parkhaus darf keine Ängste verursachen!

Bei einer Wohnbebauung an der Bronner Straße müssten ca. ein Drittel (70-80) der Parkplätze für die Anwohner reserviert werden > also eine kontraproduktive Lösung. Weiterer Nachteil einer Wohnbebauung ist die mindestens 3-geschossige Tiefgarage - so wie vorgeschlagen. Wegen der bekannten, schwierigen Grundwasserverhältnissse sind zusätzliche, erhebliche Baukosten sind zu erwarten (Tiefgarage und Hotel Wyhse lassen grüssen). Die Folge wären sehr teure Parkflächen, was bei der Bewirtschaftung auf die Parkgebühren umgeschlagen werden muss.

Zweifel gibt es immer wieder aus der Bürgerschaft, die von einer elitären Wohnlage sprechen. Da der Wohnraum mit Blick in den schönen Schlosspark äußerst attraktiv sein wird, wird er für den Normalbürger unbezahlbar sein. Allein schon deswegen erscheint eine breite Zustimmung ausgeschlossen.

Es spricht daher nicht viel für eine Wohnbebauung mit Tiefgarage. Die CDU-Fraktion befürwortet daher ein dreigeschossiges Parkhaus mit Höhe von 9 - 10 Meter (nicht 17 m wie beim Bürgerentscheid 1996). Die Höhe wäre tolerierbar, da die Bauten in der Umgebung teilweise wesentlich höher sind. Lediglich die freie Sicht auf dass Schloss wird eingeschränkt, wie auch jetzt schon durch die weiterführende Baumallee an der Bronner Straße in Richtung Krankenhaus.

Bei einer Parkhaus - Lösung erfolgt der Eingang zum Schlosspark über das gesamte Färbergässle/Feyzinplatz. Beides muss attraktiv gestaltet gestaltet werden, außerdem muss endlich der Spielplatz gebaut werden. In dem Zusammenhang muss die Tiefgarage bei der Volksbank angesprochen werden: sie ist stark sanierungsbedürftig, wenn überhaupt, so dass dort alle Parkplätze wegfallen könnten. Rechtzeitiger Ersatz könnte das Parkhaus bringen.

Zusammengefasst: die CDU-Fraktion favorisiert mehrheitlich ein einfaches 3-geschossiges Parkhaus an der Bronner Straße! Wir sprechen uns für den Entwurf der Architekten Scherr + Klimke sowie der Hochstrasser Architekten aus. Beide Büros sollen auf aufgrund der angesprochenen Kriterien verschiedenen Modelle, bzw. Fassaden planen und dem Gemeinderat und möglichst auch der Bürgerschaft vorlegen.