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CDU für Abriss Alte Aussegnungshalle - 24.6.13

Alter Friedhof - Toilette - Alte Aussegnungshalle - Friedhofwärterhaus
Stellungnahme der CDU-Fraktion
Vortrag: Willi Glocker

Wenn wir beim Alten Friedhof jetzt nicht einen Schnitt machen, dann wird uns dieses Thema noch viele Jahre beschäftigen, denn die Bausubstanz ist und bleibt marode - nicht nur die der Leichenhalle mit Toilette, auch beim Friedhofwärterhaus. Eine Teilsanierung der Toilettenanlage macht keinen Sinn, denn dann muss der Rest der Gebäude ebenso weiterhin unterhalten werden. Es entstehen weiterhin laufend Kosten für Außenputz und Außenanstrich der gesamten Anlage, ohne dass die Substanz besser wird. Eine Teilsanierung ist daher nicht verhältnismäßig, denn wir geben viel Geld aus für wenig Nutzen und das auf lange Sicht. Wir haben weiterhin trotzdem marode Gebäude auf dem alten Friedhof.

Die weitere Belegung des Alten Friedhofes nach den vorgelegten Plänen ist in Ordnung und soll so gemacht werden. Der Plan für die Umgestaltung des Vorplatzes der alten Aussegnungshalle ist gut und soll so gemacht werden. Der Wunsch nach einer Toilette auf dem Alten Friedhof ist verständlich, die Frage ist nur, wie kann man das verwirklichen, ohne eine Kostenfalle für die Zukunft zu verursachen. Außerdem, je mehr Geld wir in den Friedhof investieren, umso mehr steigen dann die Friedhofgebühren!! Wer kann das verantworten? Deswegen sollten wir jetzt einen Schnitt machen mit überschaubaren Kosten.

Von der Ecke neben dem Gefallenendenkmal auf dem Alten Friedhof bis zur Toilette in der neuen Aussegnungshalle sind es rund 400 Schritte. Ebenfalls 400 Schritte sind es auf dem neuen Friedhof von der nordwestlichen Ecke bis zur Toilette in der Aussegnungshalle, also ungefähr gleich weit. Der Unterschied ist nur der Weg über den Zebrastreifen am Kreisel. Auf dem Alten Friedhof gibt es eine funktionierende Toilette in der Leonhardkapelle, die aber nur während der Gottesdienstzeiten geöffnet wird. Diese Toilette war nach der Fertigstellung für Friedhofbesucher zunächst geöffnet. Jedoch erfuhr sie das gleiche Schicksal wie alle öffentlichen Toiletten: sie wurde versaut. Deswegen hat sich die katholische Kirchengemeinde entschlossen, die Toilette nicht mehr öffentlich zugänglich zu machen. Das kann man nachvollziehen.

Eine sanierte Toilette in der alten Aussegnungshalle ist nicht barrierefrei. Das wird dann die nächste Forderung sein, die Barrierefreiheit für weiteres Geld herzustellen. Denn es geht ja hauptsächlich um die älteren Besucher auf dem alten Friedhof. Wenn wir auf dem alten Friedhof trotzdem eine barrierefreie Toilette installieren müssen, dann nicht durch die aufwendige Teilsanierung in der der alten Aussegnungshalle. Die Toilette muss einigermaßen vandalismussicher sein, denn wenn es etwas kostet, bleiben die meisten Schmutzfinken weg.

Vorschlagund Antrag der CDU-Fraktion:
- Wir beantragen die Installierung einer barrierefreien Toilette wie sie neben dem Rathaus an der Einfahrt zum Rathausparkplatz steht.
- Wir beantragen den Abriss der alten Aussegnungshalle mitsamt dem Friedhofwärterhaus.
- Wir beantragen einen Sicht- und Lärmschutz anstelle der abgerissenen Gebäude, vor dem dann eine Aussegnungsüberdachung errichtet wird.

Im Hintergrund stehen dann die beiden Eichen, die bis jetzt kaum jemand wahrnimmt. Das Toilettenhäuschen könnte dann zwischen der bestehenden Mauer und dem neuen Sicht- und Lärmschutz errichtet werden, so dass es aus den Blicken der Trauergäste verschwindet.

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