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Leserbrief: Ansehen der Stadt beschädigt -28.10.14

von Wilhelm Glocker, Laupheim

Jemand, der zu feige ist, seinen Namen zu nennen, bläst kräftig in die Mehltüte und wirbelt heftig Staub auf. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet, den Anfangsverdacht zu klären und Schwäbische Zeitung und Wochenblatt berichten lang und breit darüber. Der Gipfel der Lächerlichkeit ist aber eine wiederum anonyme Anzeige wegen der Suche nach einer Akte, die bereits wieder gefunden war.

Was wird hier für ein Spiel gespielt? Anscheinend heißt es: "Hau den Bürgermeister"!

Selbstverständlich gibt es keinen Anfangsverdacht. Im Dezember 2012 hat der Gemeinderat die Änderung des Fächennutzungsplanes für das Gelände bei der Kleemeisterei von Sportstätten in Wohnbebauung beschlossen. Damit war Auftrag an die Verwaltung gegeben, dass auf dieser Fläche Wohnungen entstehen sollen und die Folge war die Beratung über einen Bebauungsplan. Das Bebauungsplanverfahren ruht derzeit, weil trotz der Änderung des Flächennutzungsplanes manche Gemeinderäte immer noch an der Nutzung mit Sportstätten festhalten wollen.

Dabei hat man auch vergessen, dass der Gemeinderat vor Jahren im Flächennutzungsplan das Gelände am "Grasigen Weg" großzügig als Fläche für Sport ausgewiesen hat. Wie viel Sportstättengelände braucht die Stadt Laupheim?

Allein die Änderung des Flächennutzungsplanes ist schon Auftrag an die Verwaltung, die Löschung der Grunddienstbarkeit zu veranlassen und Wohnbebauung zu zulassen. Warum erinnern sich Gemeinderäte nicht mehr an die eigenen Beschlüsse und verlangen Akteneinsicht in das eigene Tun und beschweren sich beim Landratsamt über den von ihnen veranlassten Verwaltungsakt?

Die Verwaltung ist mit Stellungnahmen und Akten sammeln für Staatsanwaltschaft, Kommunalamt und Gemeinderat beschäftigt, kann ihren eigentlichen Aufgaben nicht zeitnah nachkommen und dafür wird wiederum der Bürgermeister kritisiert oder vielleicht wieder anonym angezeigt. Im Gemeinderat herrscht Misstrauen untereinander und gegenüber der Verwaltung. Die eigentliche Arbeit des Gemeinderates wird dadurch blockiert, schwierige Aufgaben hängen unnötig lange in der Warteschleife.

In der Verwaltung gibt es anscheinend einen Maulwurf, der mit nichtssagenden Informationen für Aufregung sorgen will. Da es den Vorwürfen an Substanz fehlt, kann man den Eindruck gewinnen, es sind gezielte und gesteuerte Aktionen, um dem Bürgermeister am Zeug zu flicken. Leider wird das Gute wird nicht beachtet, Kleinigkeiten aber medienwirksam aufgebauscht.

Hat der Wahlkampf für die Bürgermeisterwahl 2018 jetzt schon begonnen? Oder hat jemand seinen Auftrag für das Gemeinwohl der Stadt Laupheim vergessen? Auch wenn der Anlass noch so nichtig ist, jedes Bonbon, das man an den Kittel klebt, lässt einen Fleck zurück. Es leiden aber nicht nur der Angeschuldigte und seine Familie darunter.

Die Glaubwürdigkeit unseres Gemeinderates und das Ansehen der Stadt werden erheblich beschädigt, egal ob vorsätzlich oder unbeabsichtigt. Und das sollte sich schnellstens ändern, zum Wohle der Bürger der Stadt Laupheim!

Wilhelm Glocker

(Leserbrief auch erschienen in der Schwäbischen Zeitung Laupheim vom 28.10.2014 "Glaubwürdigkeit des Gemeinderates wird beschädigt")