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Rupf-Areal: Der Turm mit der Ecke - 30.4.14

Stadt will die erneut überarbeiteten Pläne zur Bebauung des Rupf-Areals in den nächsten Tagen genehmigen

Von Roland Ray

LAUPHEIM / sz Noch immer gibt es keinen Termin für den Spatenstich auf dem Rupf-Areal. Doch lange sollte es nicht mehr dauern, bis an der Biberacher Straße gebaut wird. "Voraussichtlich Anfang Mai" will das städtische Baudezernat die abermals überarbeiteten Pläne des Investors Dünkel genehmigen. Die Stadträte nahmen sie am Montag, wie im Baugesetz vorgesehen, zur Kenntnis.

Sprecher aller Fraktionen zeigten sich erleichtert, dass nun wohl in Bälde die Bautrupps anrücken. "Die CDU-Fraktion steht weiter voll hinter dem 10-Millionen-Projekt", sagte ihr Sprecher Burkhard Volkholz. "Wir sind überzeugt, dass der südliche Innenstadtkern erheblich aufgewertet wird, optisch und funktionell. Auch die beiden Supermärkte Rewe und Norma machten Sinn, wegen des ungebremsten Zuzugs von Menschen und des besonders in der Innenstadt boomenden Wohnungsbaus. Das fünfgeschossige turmartige Gebäude, das beim Germania-Kreisel entstehen soll, sei bereits im November vorgestellt worden; es füge sich durchaus in die Umgebung ein.

"Gestalterische Aufwertung"
Mit fünf Geschossen wird der "Turm" um eines höher als es im Bebauungsplan vorgesehen ist. Genehmigungsfähig sei das Vorhaben dennoch, betonte Hermann Schick vom Baudezernat, einschließlich eines Ecks, das den Gehweg entlang der Biberacher Straße ab dem zweiten Obergeschoss überragen soll. Die Änderungen seien mit der Verwaltung abgestimmt, heißt es in einer Vorlage. "Sie werden als gestalterische Aufwertung des Gesamtareals gesehen." Das Bauamt habe allerdings darauf bestanden, dass das Eck erst ab dem zweiten OG hervorspringen darf, um den Straßenverkehr nicht zu irritieren. Darüber hinaus habe es geringe Verschiebungen an der Ostseite des Rewe-Markts zum Schulgelände hin und an der Südostseite des Pflegeheims zur "Bruck" hin gegeben.

"Wir sind froh, dass Bewegung in das Projekt kommt", sagte Rudolf Pretzel (Freie Wähler). Über zwei Discounter sei seine Fraktion nicht so glücklich, "aber wir wollen das nicht mehr vertiefen". Klar sei: Die Parkplätze nach jetzigem Stand etwa 95 reichten nicht aus, und eine Ersatzlösung in nächster Nähe wurde nicht gefunden. Der Investor habe zwar zugesagt, Stellplätze abzulösen, "aber auf der Ablöse kann man schlecht parken".

Auch die SPD begrüßt den baldigen Baubeginn, wenngleich die geplanten Nutzungen laut Martina Miller "nicht in jedem Punkt unseren Vorstellungen entsprechen". Sie wollte wissen, welchen Weg Fußgänger, die über den Rottumsteg zur Ampel an der Biberacher Straße gelangen, künftig auf der anderen Seite nehmen. Eine direkte Verbindung ins Rupf-Areal hinein sei an dieser Stelle nicht mehr vorgesehen, erläuterte Schick. Der Fußweg zwischen Mittel- und Rabenstraße soll wegfallen.

Iris Godel-Ruepp (Offene Liste) sorgt sich ebenfalls wegen der Autostellplätze. Jene auf dem Rupf-Areal sollen abends und an den Wochenenden frei verfügbar sein, warf der Bürgermeister ein: "Das ist ein Zugeständnis der Bauherrin gewesen." Als solche tritt die zur Dünkel-Gruppe gehörende Firma Activ-Development aus Schemmerhofen auf.

"Es ist immer ein Ringen um die beste Lösung", resümierte Kapellen. Dabei seien auch bessere Lösungen herausgekommen, zum Beispiel bei der Andienung. Sie erfolgt mit Ausnahme des ASB-Pflegeheims ausschließlich über den Germania-Kreisel und die untere Mittelstraße.

Nicht mit der Kirche ums Dorf
Mit den Anliegern sei man im Gespräch, versicherte Kapellen. "Es waren noch ein paar Grundstückstauschgeschäfte nötig." Eines davon würde es ermöglichen, an der Rabenstraße, dort, wo jetzt der Schotterparkplatz ist, ein Parkhaus nach dem Baukastenprinzip zu errichten. Dann wäre ein Durchgang zur Mittelstraße nachgerade unentbehrlich, hakte Peter Hertenberger (FW) ein "sonst muss ich ja mit der Kirche ums Dorf laufen". Kapellen nickte: "Sie haben Recht."

Vom Baubeginn auf dem Rupf-Areal verspricht sich Laupheims Bürgermeister wichtige Impulse, nicht zuletzt für das Post-Areal gegenüber und die untere Mittelstraße.

Ein turmartiges fünfgeschossiges Gebäude möchte der Investor Dünkel beim Germania-Kreisel bauen, mit einem markanten Eck, das den Gehweg überragt. (Foto: Ansicht: Tress Architekten/Activ-Development)

Copyright Schwäbische Zeitung
Ausgabe Laupheim vom 30.04.2014

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