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Gemeinsamer Spielplatz fördert Integration - 19.6.15

"Gemeinsamer Spielplatz fördert die Integration"
CDU-Fraktion will Standort der Gemeinschaftsunterkunft bei der Kilian-von-Steiner-Schule optimieren

Von Roland Ray

Eine Gemeinschaftsunterkunft für 80 Flüchtlinge will der Landkreis Biberach auf dem Grundstück der Kilian-von-Steiner-Schule in Laupheim errichten. Um dies baurechtlich zu erleichtern, hat der Bauausschuss des Gemeinderats am Montag eine Änderung des Bebauungsplans "Obere Wiesen" auf den Weg gebracht. Bisher ist das Grundstück als "Gemeinbedarfsfläche Schule/Sport/Spielplatz" ausgewiesen; künftig sollen dort "Anlagen für soziale Zwecke" ausdrücklich zugelassen sein.

Der Landkreis sei gesetzlich verpflichtet, Flüchtlinge unterzubringen, sagte Stadträtin Martina Miller (SPD). Die Anwohner der Berufsschule seien frühzeitig informiert und gehört worden. Die SPD stimme der Bebauungsplanänderung gerne zu.

Ein Ort für Integration
Die CDU-Fraktion findet, der Baukörper sollte anders als bisher vorgesehen auf dem Grundstück platziert werden. "Wir teilen die Meinung vieler Anwohner, dass es Sinn macht, die Sport- und Spielfläche des bisherigen Hartplatzes zu erhalten", sagte Christian Striebel. Dann wäre die Gemeinschaftsunterkunft weiter von den bestehenden Wohngebäuden entfernt, was bei den Nachbarn mehr Akzeptanz für ein so großes Gebäude schaffen würde. Vor allem aber wäre ein Platz, auf dem Flüchtlinge und Anwohner gemeinsam spielen können, bestens geeignet für eine schnelle Integration.

Das Angebot des Landkreises, "nur" den Großteil des Hartplatzes zu bebauen und die Gemeinschaftsunterkunft ein paar Meter nach hinten zu versetzen, sei aus Sicht der CDU noch keine zufriedenstellende Lösung für die Stadt Laupheim, sagte Christian Striebel. Hauptargument der Kreisverwaltung, den Hartzplatz zu wählen, sei der feste Baugrund dort, der Kosten spare bei der Gründung. Nach Meinung der CDU würde so aber an der falschen Stelle gespart. Städtische Belange und die Interessen der Anwohner würden in der Planung ungenügend berücksichtigt, desgleichen die Herausforderung, 80 Flüchtlinge zu integrieren.

Die Unterkunft werde Jahre, vielleicht Jahrzehnte an einer sensiblen Stelle zwischen Berufsschule und Wohngebiet stehen, bat Striebel zu bedenken. Rathaus und Gemeinderat müssten deshalb danach trachten, eine gute, der Integration förderliche Lösung zu finden, "und nicht die kostengünstigste Lösung für den Landkreis". Die angestrebte Änderung des Bebauungsplans sei wohl die einzige Möglichkeit für die Stadt, in diesem Sinn einzuwirken. Denkbar wäre, den Hartplatz zu sanieren oder einen neuen Spiel- und Bolzplatz zu bauen.

Bürgermeister Rainer Kapellen und der Erste Beigeordnete Gerold Rechle sicherten zu, beim Landratsamt zu klären, ob das geplante Gebäude innerhalb des Baufensters noch verschoben werden kann.

Copyright Schwäbische Zeitung
Ausgabe Laupheim vom 19.06.2015

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