Produzenten-Gala: "Alles richtig gemacht" - 22.3.17

Freude über gelungene Produzentenpreis-Gala Stadt vertieft Kooperation mit Produzentenallianz

Rainer Kapellen und der Preisträger Roland Emmerich.  Foto: Barbara Braig

Laupheim - Ein überaus zufriedenes Resümee haben Oberbürgermeister Rainer Kapellen und Sprecher der Ratsfraktionen am Montag nach der erstmaligen Verleihung des Carl-Laemmle-Produzentenpreises im Kulturhaus gezogen. "Wir sind immer noch voll der Freude", sagte der OB. Es sei "sensationell", was in Sachen Werbung und Bekanntheitsgrad für die Stadt Laup- heim erreicht worden sei. Das bezeugten nicht zuletzt das Medien-interesse und viele positive Rückmeldungen von auswärts.

Kapellen zitierte aus einer Mail des Jury-Vorsitzenden Martin Moszkowicz: Der Vorstandschef der Constantin Film AG dankt für den "perfekt gestalteten Beginn einer langen Tradition". Laupheim habe alles richtig gemacht. "Wir haben auch einiges dafür getan", stellte Kapellen fest und hob besonders das Engagement von Verena Miller, Leiterin des Bürgermeisteramts, und von Kulturhauschef Bernd Leitner hervor. In der Bevölkerung seien Begeisterung und Stolz zu spüren gewesen.

Laut Verena Miller haben weitere Sponsoren signalisiert, dass sie dabei sein wollen. Für die nächsten Jahre sei eine gute finanzielle Basis für den Carl-Laemmle-Produzentenpreis gelegt. "Das ist eine tolle Chance für die Stadt, sich positiv zu präsentieren."

"Die Mühe hat sich gelohnt", bilanzierte Erwin Graf (Freie Wähler). "Es war ein großartiger Abend." "Das hat Laupheim so noch nicht gesehen", sagte Burkhard Volkholz (CDU). Der OB habe zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute angesprochen - "der Erfolg gibt Ihnen Recht, das haben Sie gut gemacht."

Wie erwartet empfahl der Verwaltungs- und Finanzausschuss dem Gemeinderat den Beitritt der Stadt zur haftungsbeschränkten "Carl Laemmle Produzentenpreis UG". Diese Unternehmergesellschaft, die sich um alle konzeptionellen und organisatorischen Aufgaben rund um die jährliche Preisverleihung kümmert, ist bisher eine 100-Prozent-Tochter der Produzentenallianz (PA). Mit der von der PA gewünschten Beteiligung könne man sich das Mitspracherecht sichern und auf Augenhöhe mit dem Partner agieren, erklärte Kapellen. Die Stadt bringt 1000 Euro Stammkapital ein. Das Regierungspräsidium hat signalisiert, dass dem nichts entgegen stehe, und einige kleinere Änderungen der Satzung anempfohlen. Der genaue Wortlaut werde derzeit mit der PA abgestimmt, so der OB.

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Ausgabe Laupheim vom 22.03.2017